Stärken der Methode Autogenes Training

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Was sind die Stärken der Methode «Autogenes Training»?

Das Autogene Training ist eine wissenschaftlich fundierte, von den meisten Krankenkassen anerkannte Methode, die zur Stressregulation dient.

Stress ist eine Reaktion des menschlichen Organismus auf äussere und innere Reize und Stressoren, die den Menschen zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigt. Wir unterscheiden dabei den Eustress (positiver Stress, der uns unterstützt) und den Distress (negativer Stress, der uns belastet). Wir können das Wort «Stress» mit dem Wort «Anspannung» austauschen.

Die Problematik in unserer Gesellschaft liegt darin, dass sich die Menschen permanent in einer Anspannung, also in einem Stress Modus befinden. Der Körper läuft automatisch in einem Sympathikus Modus, der auf die Dauer nachweislich gesundheitliche Schäden verursacht.

Genau hier liegen die Stärken des «Autogenen Trainings». Nach einer Trainingsphase ist der Praktizierende in der Lage, sich bewusst selber zu entspannen und den Körpermodus vom Sympathikus- auf den Parasympathikus-Modus umzustellen. Dabei werden die physische und die psychische Ebene, welche in einer Wechselbeziehung stehen, wieder ausgeglichen. Das Autogene Training ist somit eine ganzheitliche Stressregulationsmethode, welche auch die Ebenen der Gedanken und Emotionen einbezieht. Sie kann sowohl in der Prävention, zur Aufrechterhaltung der Homöostase, im täglichen Leben mit seinen belastenden Herausforderungen, wie auch bei Krankheiten mit Erfolg eingesetzt werden.

Es gibt eine Meta-Studie von Stetter und Kupper, die 60 verschiedene Studien über 47 Jahre zusammen gefasst hat. Diese belegt klar die Wirksamkeit vom Autogenen Training zur Homöostase, bei Stress wie auch bei verschiedenen Krankheiten.
Beispiele wie Schlafstörungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Magen-Darm-Störungen, Asthma, Migräne, Heuschnupfen bis hin zu psychischen Störungen sind nur ein Auszug der Einsatzgebiete, wo die Wirksamkeit des Autogenen Trainings wissenschaftlich bewiesen wurde.

Weiter ist neben dem Aspekt der Entspannung, auch die gezielte Anspannung eine grosse Stärke des Autogenen Trainings. So eignet sich die Methode für die Konzentrationssteigerung bei Schülern genauso, wie zur Leistungssteigerung eines Sportlers.

Ist das Autogene Training ein Allerheilmittel?
Nein, das ist es nicht. Für Menschen mit einem hohen Grad an Disziplin, das Erlernen dauert ungefähr 8 Wochen mit zwei Übungen von 10 bis 15 Minuten täglich, ist das Autogene Training eine Möglichkeit der Selbstregulation, die zu mehr Lebensqualität und Gesundheit führt. Es ist eine Methode zur bewussten Regulierung von Körper und Geist, damit auf allen Ebenen wieder ein Gleichgewicht entsteht.

Viel Spass beim Trainieren – dein V-P-T Fachvorstand für «Autogenes Training»