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Wie läuft ein Coaching ab?

Coaching ist ein Prozess. Der Klient bringt sein Anliegen ein, der Coach gibt den Anstoss zur Lösungsfindung und begleitet und unterstützt ihn von der Entwicklung bis zur Durchführung. Zentral dabei ist die Beziehung. Fühlt sich der Klient wohl, ist er bereit sich zu öffnen und sich auch Themen zu stellen die möglicherweise im Moment schwierig oder schmerzhaft sind, ihn aber weiterbringen.

In einer Coaching Sitzung gibt es klassische Prozessschritte die durchlaufen werden:

Come together

Der Klient wird begrüsst und mittels Smalltalk lässt der Coach eine adäquate Beziehung entstehen. Diese dient als Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, als Ausstieg aus dem Alltag und Einstieg in den Coaching Prozess.

Rahmenbedingungen

Wie der Name schon sagt, stellen diese den Coaching Rahmen dar. Der Coach erklärt dem Klienten grundlegende Aspekte der Zusammenarbeit. Er informiert u.a. über den Zeitrahmen, die Kosten, die Diskretion und das Vorgehen. Die Freiwilligkeit und die Veränderungsbereitschaft sind Voraussetzungen die erfüllt sein müssen um überhaupt starten zu können. Allfällige Informationen an Drittpersonen dürfen nur nach Absprache mit dem Klienten erfolgen. Mögliche Fragen werden geklärt.

Anliegen

Zielformulierung – eine einfache Angelegenheit? Nicht immer, denn oftmals versteckt sich das wahre Anliegen und wird erst mittels Selbstreflektion erkannt. Was genau soll erreicht werden? Zu welchem Zweck dient das? Was wird dann anders sein?

Um vom problematischen Denken zum lösungsorientierten Denken zu gelangen, ist es für einige Klienten wichtig, dass sie ihr Problem schildern können, um es loszulassen. Nach aktivem und empathischem Zuhören führen die Fragen des Coachs zurück auf das «stattdessen». So wird das Bedürfnis aufgedeckt und der Klient vom Problemdenken zum Zieldenken geführt. Die Zielvision wird mit den Worten des Klienten formuliert und zwar so spezifisch wie möglich, zukunftsgerichtet, erreichbar, messbar, einen Zeithorizont habend und sofort damit beginnend. Erst dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt. Klingt nach einer Herausforderung? Ja, denn es kann gut sein, dass man in einer Sitzung nicht über diesen Punkt hinauskommt. Das ist in Ordnung, denn dieser Prozess öffnet dem Klienten Felder, die zum Denken anregen – während der Sitzung aber auch danach.

Tool

Wenn das Ziel klar formuliert steht und der Klient Lust hat, sich auf Ressourcensuche zu begeben, dann wählt der Coach aus seinem Repertoire ein Tool aus, das den Klienten optimal unterstützt um den Weg zum Ziel zu planen. Der Coach erklärt das Tool und wenn der Klient einverstanden ist, kann diese Phase losgehen. Falls das vorgeschlagene Tool keinen Anklang findet, hat der Coach andere Tools, die er vorschlagen kann. In diesem arbeitsreichen und intensiven Teil werden individuelle Lösungen erarbeitet die umsetzbar, erreichbar und terminiert sind.

Transfer und Abschluss

Im Transfer wird der Prozess reflektiert und die Umsetzung mit dem nächsten Schritt abgesichert. Der Coach unterstützt den Klienten diesen nächsten Schritt zu definieren und klärt mögliche Fragen. Ziel ist es, dass der Klient mit mehr Klarheit, neuen Impulsen und motiviert seinen individuellen Weg zur Lösung begeht.

Der Coach führt ohne zu lenken, begleitet ohne zu leiten

Die adäquate Beziehung zwischen Coach und Klient ist die Basis einer fruchtbaren Zusammenarbeit und die eingehende Bedürfnisklärung eine grundlegende Voraussetzung um in die weiteren Phasen des Prozesses zu starten.

Herzliche Grüsse vom Fachvorstand Coaching
Carmen Peter