Rückblick 7. Mitgliederanlass Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz - V-P-T Verband

Rückblick 7. Mitgliederanlass Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz

Am siebten NPG-Mitgliederanlass durfte unser V-P-T Verband am 10+1 Jahre NPG-Jubiläum als eines von 400 Mitgliedern live on Stage gehen und unseren Verband einem breiten Fachpublikum vorstellen – was für ein Happening! NPG – Netzwerk für psychische Gesundheit ist einer unserer starken Kooperationspartner unseres Verbandes. Sehr gerne sind wir dieser Einladung gefolgt!

Aus unserem Vorstand sind Christian Rupp und Präsidentin Nicole Studler zu diesem Anlass angereist. Unsere Fachreferentin Frau Dr. Johanna Friedli, welche für uns den Fachvortrag gehalten hätte, war abends davor krankheitsbedingt ausgefallen – einmal mehr zeigte sich unser Improvisationstalent und unsere Fachkompetenz: Christian Rupp sprang ein und auf der Zugfahrt nach Bern erhielt er das Turbobriefing zwischen «Kafi und Laugenbräzelis» – Komfortzone auslotsen to the extense!

An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst bei Christian Rupp bedanken, der als Top Speaker bereits über grosse Bühnenerfahrung hatte und daher aus dem Vollen schöpfen konnte – er hat unseren V-P-T Verband fachlich und emotional perfekt dem sehr interessierten Publikum nähergebracht – fantastisch! Die Themenschwerpunkte lagen darin unseren Verband und die vier Methodenbereiche vorstellen zu können. Mit welchen unserer 11 Partner wir uns auf dem Markt für Persönlichkeitstraining stark machen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten (Fach- und Marketingimpulse) und Dienstleistungen unsere Mitglieder erhalten und wohin unsere Branchenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit hinzielt. Unser Input bezüglich der Prävention psychische Gesundheit konnte Christian Rupp wunderbar bezüglich der Methode Autogenes Training aufzeigen – Thematik Stressoren, Schwelle der Symptomenbildung und der Ressourcenaktivierung und wie wir hier als Verband Qualitätsstandards bezüglich Gesundheitsförderung mit unseren Mitgliedern innovativ und netzwerkorientiert agieren.

Im Zentrum für Kulturproduktion in Bern trafen sich die verschiedensten Fachorganisationen zum Wissensaustausch bezüglich der Erfahrungen im Bereich psychische Gesundheit Schweiz, sei dies an den Präsentationsständen oder bei den Fachbeiträgen: Unter anderem konnten wir in den wertvollen Austausch mit der Organisation Selbsthilfe Schweiz, Equilibrium, Luzerne Psychiatrie, Institut Kinderseele Schweiz, Procap Sport und der Sophrologie Schweiz tätigen.

Das Interesse an unserem Verband war gross: Spannende Fragen gingen an uns zurück unter anderem, wie wir den Qualitätsstandard bezüglich der Fachkompetenz bei der Antragsstellung neuer Mitglieder überprüfen. Wo sehen wir die Ansätze bezüglich der Prävention und der Zusammenarbeit mit anderen Verbänden. Welche Vorstösse können gemeinsam auf Bundesebene lanciert werden… Kontakte wurden ausgetauscht und erste Gespräche sind am Laufen, wovon es mit Bestimmtheit im anfangs 2023 noch mehr zu hören geben wird.

Christian Rupp und ich waren erstaunt, wie viele niederschwellige Angebote es im Bereich psychische Gesundheit gibt und dies bereits seit 20 Jahren: Zum Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen, welche top organisiert ist, hohe Erfahrungswerte im Umgang mit Betroffenen und Beteiligten aufweist und eine bewundernswerte Sozialkompetenz aufweist, alles im Freiwilligendienst – Respekt.

Einen spannenden Vortrag durften wir bezüglich dem Living Museum Schweiz erfahren: Ein Museum der besonderen Art, wo Betroffene über Kunst und Kreativität Heilung erfahren können, dies als Teil der psychiatrischen Behandlung. Dieses Konzept stammt  aus der Philosophie des Living Museums New York, wo sich tagtäglich über 100 Patienten in kunsttherapeutische Behandlung geben. Hier haben sie die Möglichkeit in einem geschützten, familiären Rahmen unter wertschätzender Betreuung von Fachpersonen in Gruppensettings oder individuell Einzel-Kunsttherapie zu agieren. Die Referentin regte uns zum Perspektivenwechsel an, dass in diesem Living Museum die Akteure, sprich die Patienten Bestandteil der Normalität darstellen und Besucher und Besucherinnen aus der Anormalität kommen…

Bei bestem Essen und musikalischen Acts vertieften wir unsere Diskussionen bis hin zu philosophischen Gedankengängen in den Abend hinein und bei Regenguss und barfuss schafften wir den Endspurt zurück zu unserem Zug – Dankbar für diesen tollen Einstieg für unseren V-P-T Verband in Aktion treten zu dürfen – Wir freuen uns aufs nächste Jahr und sind wieder dabei unseren Kooperationspartner auch live aktiv unterstützen zu können!

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