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Vanessa von Bergen eröffnete das Thema Geld nicht mit Zahlen oder Fachjargon, sondern mit einer einfachen, tiefgehenden Frage: Was bedeutet Geld für dich? Niemand sprach von Cashflow oder Bankkonto – stattdessen standen Begriffe wie Sicherheit, Freiheit und Existenz im Mittelpunkt.
Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass Geld zwar objektiv Mathematik ist, unser Umgang damit jedoch von Gefühlen, Erfahrungen und Glaubenssätzen geprägt wird. Mit einfühlsamen und überraschenden Fragen lud Vanessa die Teilnehmenden ein, ihre ganz persönliche Beziehung zu Geld zu erforschen. Eine davon lautete: Wenn Geld ein Gericht wäre – welches wäre es? Die Antworten reichten von einem Teller voller Meeresfrüchte – kompliziert, mühsam und etwas, mit dem man sich eher abquält – bis hin zu einem Schoggikuchen: süss, genussvoll und wohltuend. Andere meinten schmunzelnd: «Bitte gar nicht erst in Versuchung führen.» Solche Bilder machten sichtbar, was im Inneren oft unbewusst wirkt.
Auch Fragen wie: Wie gehst du mit Unwohlsein rund um Geld um? oder Was würdest du mit einem unerwarteten Geldbetrag tun? führten Schritt für Schritt auf eine tiefere Ebene. Im offenen Austausch wurde deutlich, wie unterschiedlich Menschen Geld erleben – und gleichzeitig, wie viele ähnliche Gefühle sie teilen. Unwohlsein, Ängste, Unsicherheit oder das Bedürfnis nach Kontrolle sind Erfahrungen, mit denen viele nicht alleine sind.
Der Impuls regte dazu an, die eigene Beziehung zu Geld bewusster wahrzunehmen. Denn wer versteht, was Geld im Inneren auslöst, gewinnt nicht nur Klarheit im Umgang mit den eigenen Finanzen, sondern entdeckt oft Zusammenhänge, die weit über das Thema Geld hinausreichen.

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