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Der 2. Swiss Coaching Day in Bern war mehr als ein Branchentreffen – er war ein Raum für Begegnung, Reflexion und gemeinsames Lernen. Als V-P-T waren wir nicht nur präsent, sondern aktiv beteiligt: am Informationsstand, in Gesprächen und im offenen Austausch mit Kolleg:innen aus dem professionellen Coaching.
Coaching entfaltet seine Wirkung nicht allein durch Methoden, sondern durch die Haltung, mit der wir den Raum gestalten, in dem Entwicklung möglich wird. Das Intervisionsmodell IMS, vorgestellt von Sabine Haldemann, hat dies eindrücklich gezeigt: Es ging nicht darum, mit dem Verstand zu analysieren – sondern mit Herz und Bauch hinzuhören. Wie reagieren diese inneren Stimmen auf Herausforderungen? Und wo entstehen daraus neue Sichtweisen und Resonanz?
Nathalie Hauenstein führte vor Augen, wie Coaching nicht nur als Tool, sondern als Führungsverständnis integriert werden kann. Führungskräfte, die mit Coaching arbeiten, erkennen Grenzen – und laden bewusst externe Perspektiven ein. Ihre Vision: Coaching als Brücke zwischen Generationen, getragen von Klarheit und Vertrauen.
Barbara Brunner zeigte eindrucksvoll, wie Veränderungsprozesse leichter werden, wenn man ihnen mit Bewegung, Spiel und Humor begegnet. Resilienz entsteht nicht durch Härte, sondern durch Verbindung – das wurde im Workshop deutlich spürbar.
Im Workshop von Béatrice Gloor wurde sichtbar, was oft übersehen wird: Bilder sprechen schneller, tiefer, unmittelbarer als Worte. Die LeadMe-Methode verknüpft systemisches Arbeiten, Resilienztraining und Kunst zu einem Entwicklungswerkzeug, das nicht nur logisch überzeugt, sondern emotional berührt.
Zehra Sirin sprach über die Rolle von Coaching bei Fusionen und Change-Prozessen – und machte klar: Coaching gehört nicht ins Beiheft, sondern ins Zentrum unternehmerischer Entscheidungen. Es schafft Stabilität im Übergang.
Prof. Dr. Carsten C. Schermuly lieferte die theoretische Tiefe und sprach gleichzeitig Klartext: „New Work“ darf nicht zur leeren Hülle verkommen. Seine vier Säulen des psychologischen Empowerments – Kompetenz, Selbstbestimmung, Einfluss und Bedeutsamkeit – sind keine Ideale, sondern Grundvoraussetzungen für gesunde Arbeitskulturen.
Was diesen Tag besonders machte, waren nicht nur Workshops und Keynotes – sondern die Gespräche dazwischen. Echtes Zuhören, geteilte Erfahrung, neue Perspektiven. Es war Coaching – in seiner besten Form: achtsam, offen, wirksam.
Der V-P-T war als Veranstaltungspartner sichtbar und spürbar – im Dialog, in der Haltung, im Raum. Unser Stand wurde rege besucht: von bekannten Weggefährten und auch von neuen Gesichtern, die hoffentlich bald Teil unseres Verbandes sein werden. Besonders gefreut haben uns die interessierten Fragen zu unserer methodischen Vielfalt: Coaching, Mentales Training, Autogenes Training, Hypnose und NLP.
Ein riesiges Dankeschön an die Swiss Coaching Association (SCA), an das ganze Organisationsteam, an alle Helfer:innen, Beteiligten und Partner – ihr habt diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Wir freuen uns auf den Swiss Coaching Day 2026 – es ruft nach einer gemeinsamen Fortsetzung.
Coaching beginnt dort, wo Raum für echte Begegnung entsteht.
Dort waren wir – und genau dort gehört der V-P-T hin.

Mit Humor und Provokation zum Ziel: Neue Ansätze im Coaching und Unterrich...