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Entwicklung NLP

NLP entstand in den 1970er Jahren, als Richard Bandler und John Grinder begannen, unterschiedliche Sprachmuster zu erforschen und daraus entstand das «Meta-Modell der Sprache». Danach studierten sie die verschiedenen Arbeits-, Vorgehens- und Wirkungsweisen von hervorragenden Therapeuten. Sie analysierten die verbale Sprach wie auch die Körpersprache der Therapeuten und filterten bestimmte Interventionstechniken heraus. Diese Sammlung verschiedener Kommunikations- und Interventionstechniken bilden die Grundlage des NLP.

Auf diesem NLP-Fundament wurden im Laufe der Zeit weitere «Stockwerke» gebaut. So z.B. durch Robert Dilts (logischen Ebenen), der u.a. bei Milton H. Erickson und Gregory Bateson lernte. Dilts kombinierte NLP auch mit der systemischen Therapie. Die Arbeiten von Robert Dilts enthalten grundlegende Ansätze zu den Strategien unserer Denkweisen und Überzeugungen (Arbeit mit Glaubenssätzen).

Es gibt viele namhafte Persönlichkeiten auch im deutschsprachigen Raum, die NLP durch ihre Persönlichkeit, durch ihr vorangehendes Studium und durch ihre Fähigkeiten weiter geprägt haben. Das zeigte sich vor allem an den Interviews des kürzlich durchgeführten NLP-Online-Kongress, den Ingrid Huttary aus Berlin organisiert hat. Viele verbinden NLP mit ihrem ursprünglichen Beruf oder haben NLP-Elemente in ihre eigenen Modelle eingebaut und weiterentwickelt. Und damit sind wir in der Neuzeit, sprich Gegenwart gelandet.

Ist das Gebäude NLP abgeschlossen? Nein, ich denke nicht. Das stabile Fundament erlaubt noch viele Stockwerke und das finde ich auch gut so. Die meisten «Modell-Interventionen» stammen aus dem therapeutischen Bereich. Doch das Kommunikationsmodell ist auf jede Kommunikation und Interaktion mit Menschen anwendbar, sei es im therapeutischen-, medizinischen-, familiären-, Business-Bereich bis hin zum rein technischen Projektmanagement. Die Berufe der Menschen, die NLP lernen und anwenden bewegen sich im Alphabet von A bis Z und das bewirkt wiederum weitere und andere NLP-Perspektiven. So wird NLP auch gerne als «Neue Lebens-Perspektiven» bezeichnet.

Auf wissenschaftlicher Ebene sind durch die neuste Hirnforschung einige Interventionen „bewiesen“, insbesondere das „so tun als ob“. Das Gehirn unterscheidet nicht zwischen realem Geschehnis und mental vorgestellten Ereignissen. Mit Gerhard Roth und Gerald Hüther sind zwei Hirnforscher zu nennen, welche Hirn Phänomene forschen, die NLP Interventionen wissenschaftlich untermauern und dessen Seriosität beweisen. Und zurzeit läuft eine weitere Studie zum Thema «NLP in der Therapie von Depressionen», die Lucas Derks initiiert hat, wie er im Interview anlässlich des vergangenen Online-Kongresses erwähnt hatte.

Somit ist etwas, was ursprünglich aus dem therapeutischen Bereich entstand, durch die Weiterentwicklung verschiedener Persönlichkeiten zu einem umfassenden Kommunikations- und Interaktionskonzept geworden, das überall angewandt werden kann. Und die Entwicklung geht weiter. Als Beispiel sei hier das Konzept «New Generation NLP» genannt (u.a. Stephen Gilligan). In diesem Konzept wird die Intellektualität, das Urteilsvermögen, die Körperintelligenz sowie das System, in dem sich der Mensch befindet – also Wörter, Gefühl, Symbol, Bewegung und Gestik – berücksichtigt. Das erlaubt eine ganzheitliche Intervention.

Nun könnte man sich fragen, wie kann man sicher sein, dass dort wo NLP drauf steht auch NLP drin ist? Dies ist durch den IANLP (Internationale NLP-Verband) sowie durch den DVNLP (grösster deutschsprachiger Verband) gewährleistet. Es lohnt sich sicher, auf eines dieser beiden Signete zu achten sowie auf die Ethik-Richtlinien dieser Verbände. Die Grundsätze dieses Dokuments sind auch in den V-P-T-Ethikrichtlinien enthalten.